Diese Abteilung wurde 1998 von größeren auf dem europäischen Markt tätigen angesehenen Herstellern im Bereich Kompensatorentechnologie gegründet . Um Mitglied der Abteilung zu werden, wird Folgendes vorausgesetzt:
Die Abteilung wird sich anfangs auf nichtmetallische Kompensatorentechnologie konzentrieren und sich zu gegebener Zeit auch mit metallischen Ausführungen befassen.
Bei nichtmetallischen Kompensatoren handelt es sich um flexible Verbindungen, die dazu konzipiert sind, über Absorbierung der durch Temperaturänderungen verursachten Bewegungen in Leitungssystemen für eine Spannungsentlastung zu sorgen. Sie dienen außerdem als Vibrationsisolatoren, Stoßdämpfer und in manchen Fällen auch als Ausgleicher für geringe Fehlausrichtungen angrenzender Leitungen oder Ausrüstungen. Sie werden aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt, unter anderem aus synthetischen Elastomeren, Geweben, Isoliermaterialien und Fluorkunststoffen, wobei die jeweilige Materialauswahl von der Prozessumgebung, in der sie eingesetzt werden sollen, abhängt.
Das Ziel der Abteilung besteht darin, einen zentralen Anlaufpunkt für alle Anstrengungen, die der besseren Fertigung, dem besseren Verständnis und einer besseren Anwendung der Kompensatorentechnologie dienen, zu bieten. Dies wird erreicht durch:
Die Abteilung hat sich zum Ziel gesetzt, für die gesamte Industrie wesentliche Verbesserungen in Bezug auf eine sicherere Umwelt zu erreichen. Aus diesem Grunde verzichten Mitglieder der ESA-Abteilung für Kompensatoren bei der Kompensatorenherstellung auf die Verwendung von Keramikfasern, die von der IARC als Gruppe 1, Gruppe 2A oder Group 2B klassifiziert werden.
Es hat sich gezeigt, dass bezüglich der in Verbindung mit der Kompensatorentechnologie verwendeten Terminologie eine große Unklarheit vorliegt. Obwohl mehrere Leitfäden existieren, die Kompensatoren und deren Anwendungen beschreiben, sind diese entweder voreingenommen und konzentrieren sich auf eine bestimmte Technologieart, oder sie sind zu kompliziert. Die Abteilung konzentriert sich deshalb anfänglich auf die Bereitstellung eines umfangreichen benutzerfreundlichen und leicht verständlichen Leitfadens zur europäischen Kompensatorentechnologie.

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