Die besten verfügbaren Techniken (BVT) werden in der europäischen IPPC-Richtlinie erläutert. Damit bei der Anwendung der BVT in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten möglichst geringe Unterschiede vorliegen, wurden mehrere BREF-Merkblätter über BVT veröffentlicht.
Die Dichtungstechnologie ist Bestandteil nahezu aller von der IPPC-Richtlinie gedeckten Bereiche. In einigen der ersten BREF-Merkblätter werden jedoch trotz allem nur begrenzt Informationen und Leitlinien zu Dichtungsoptionen bereitgestellt. Aus diesem Grunde hat die ESA einen BVT-Leitfaden zur Dichtungstechnologie entwickelt, der Kunden bei der Erfüllung entsprechender Anforderungen unterstützen soll
Energieeffizienz stellt ein wesentliches Element der IPPC-Richtlinie dar – hierbei handelt es sich auch um einen wesentlichen Faktor bei den in Bezug auf beste verfügbare Techniken (BVT) zu erwägenden Optionen.
Der Energiebedarf bestimmter Prozesssysteme kann einen wesentlichen Bestandteil der zum Betrieb einer Anlage erforderlichen Gesamtkosten darstellen. In manchen Fällen können sich über 25% des Gesamtenergieverbrauchs bei bestimmten Industrieanlagen auf Pumpsysteme zurückführen lassen. Dennoch werden solche Kosten von vielen Betrieben beim Kauf nicht berücksichtigt – und stattdessen lediglich dem anfänglichen Kaufpreis Beachtung geschenkt. Wenn dies das alleinige Kriterium darstellt, handelt es sich anfangs zwar um eine einfache Entscheidungsmethode, was sich auf lange Sicht jedoch sehr nachteilig auswirken kann!
Hier kann eine Lebenszykluskosten (LZK)-Analyse ein wertvolles Management-Tool zur Maximierung der getätigten Investitionen und Anlageneffizienz darstellen.
Bei den Lebenszykluskosten eines Ausrüstungsgegenstands handelt es sich um die insgesamt für Kauf, Installation, Betrieb, Wartung und Entsorgung der jeweiligen Ausrüstung anfallenden Lebensdauerkosten. Die LZK-Analyse stellt eine nützliche Methode zur Analysierung der zwischen einer Technologie und verschiedenen Betriebsmöglichkeiten bestehenden Unterschiede dar, um so ein System zu finden, das während seines gesamten Lebenszyklus die niedrigsten Kosten aufweist.
Bei der LZK-Analyse werden gewöhnlich die anfänglichen Kaufkosten, Installations- und Inbetriebnahmekosten, Betriebskosten (einschließlich Energiekosten), umweltbezogene Kosten, Wartungskosten sowie Kosten zur Außerbetriebnahme und Entsorgung mit einberechnet. Es werden Netto-Kapitalwert (NPV)-Konzepte eingesetzt, die Abzinsungsfaktoren, Cashflow und Zeit berücksichtigen. Berücksichtigt werden müssen alle Kosten, die während des Lebenszyklus der jeweiligen Anlage oder des Projekts anfallen, sowie auch statistisch festgelegte Anlagen-Ausfallraten.
Weitere Informationen zur Lebenszykluskosten-Analyse finden Sie unter Lebenszykluskosten.

Stellt der Dichtungsindustrie konkrete Erfahrungen und Informationen u zu besten verfügbaren Dichtungstechniken bereit.
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