Die ESA arbeitet mit der europäischen Kommission und CEN zusammen mit der Zielsetzung, zukünftige Regelungen, die die Industrie betreffen, zu beeinflussen, indem die ESA eine Unterstützung beim Entwurf von praxistauglichen und effektiven Gesetzen und Normen bietet. Die ESA ist anerkannt als eine "europäische Organisation in Verbindung" mit:
Die ESA ist repräsentiert in ISO / TC 153 / WG 10, die auf dem Gebiet der Entwicklung von internationalen Normen für Ventile arbeitet. Ebenso ist die ESA ein Mitglied der API 610 und API 682 Sonderarbeitsgruppen, welche den europäischen Standpunkt bei der Aktualisierung wichtiger weltweit gültiger Normen einbringen, mit der allgemeinen Zielsetzung einer mittelfristigen globalen Harmonisierung.
Ein Teil der von der Industrie verursachten Emissionen entsteht durch unvorhergesehene Leckagen in Prozeßsystemen. Diese Leckagen bleiben häufig unerkannt und können eine große finanzielle Belastung für den Anlagenbetreiber darstellen.

Solche Leckagen an Geräten gehören zu der Kategorie der flüchtigen Emissionen, und in diesem Bereich spielt die Dichtungsindustrie eine wichtige Rolle durch die Entwicklung und Anwendung innovativer Dichtungstechnologien entsprechend den Anforderungen hinsichtlich niedriger oder gar keiner Emissionen. Die ESA hat sich sehr auf dieses Thema konzentriert, in dem sie eine Arbeitsgruppe "Flüchtige Emissionen" eingerichtet hat, die sich letztendlich zum Ziel gesetzt hat, die Anwender in ihren Bemühungen Leckagen zu verringern, zu unterstützen. Aus diesem Grund organisiert die ESA eine Vielzahl von Konferenzen, bietet eine Reihe von technischen Publikationen, liefert Fachartikel usw.
Die meisten flüchtigen Emissionen in petrochemischen oder chemischen Betrieben stammen - wie dokumentiert - von undichtenVentilen. In Anbetracht dieser Tatsache hat die ESA für den Anfang ein Ventilprüfungsprogramm ins Leben gerufen und arbeitet nunmehr mit der Ventilindustrie und Betreibern zum Erreichen der zweiten Stufe dieses Arbeitsprogramms zusammen.
Dieses wird von der europäischen Kommission im Rahmen des "Standards, Measurements and Testing (SMT)" Protokolls als Projekt SMT4-CT97-2158 unterstützt.

Diese Auszeichnung wird an außergewöhnliche Studenten vergeben, die ein Projekt bearbeiten möchten, welches sich mit einem Thema aus dem Bereich der Dichtungstechnik befaßt. Dieses Konzept wurde nicht nur zur Untersuchung der Aspekte der Dichtungstechnik erarbeitet, sondern es stellt in erster Linie für die ausgewählten Kandidaten eine Möglichkeit dar, ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Diese Auszeichnung dient dazu, es einem Studenten zu ermöglichen, ein (oder mehrere) Projekte, die für die Dichtungsindustrie wichtig sind, an einer Hauptuniversität oder in einem bedeutsamen Technikzentrum in Europa durchzuführen.

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